Meine 5 Tipps für erfolgreiches Shopping

5 Tipps für erfolgreiches Shopping ohne Fehlkäufe Modeblog


Hallo ihr Lieben! Wer kennt das nicht? Man ist einkaufen und überall locken Saleschilder, perfekt gestylte Schaufensterpuppen und die neusten Trends. So geht ein Teil nach dem anderen über die Ladentheke. Die Einkaufstüten sind voll, wir sind glücklich. Doch oft kommt in den nächsten Wochen die Ernüchterung: die ergatterten Schnäppchen hängen ungetragen im Schrank. Um das zu vermeiden, habe ich die folgenden Tipps zusammen gestellt, die euch beim nächsten Shoppingtrip hilfreich sein könnten.


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1. Brauch ich das? 
Der erste Tipp ist es, sich erst einmal einen Überblick über seinen Kleiderschrank zu verschaffen. Gerade wenn die Ordnung fehlt, gehen oft einige Kleiderstücke unter. Viele von uns haben wohl etwas, was immer wieder gern gekauft wird, obwohl es schon bei uns zuhause vorhanden ist. Das ist Platz- und Geldverschwendung. Ein Beispiel: Ich besitze etwa 6 Paar schwarze (!) High Heels. Das sind mehr als genug für mich (vor allem wenn man bedenkt, dass ich sehr selten hohe Absätze trage). Also hab ich mir ein Shoppingverbot für schwarze High Heels erteilt. Das kann natürlich alles Mögliche sein. Eine kleine Gedächtnisstütze könnte unter Anderem ein Zettelchen im Geldbeutel sein, wo zum Beispiel drauf steht: „Keine gestreiften Shirts mehr kaufen!“.


Auf der anderen Seite könnt ihr bei eurem Kleiderschrank-Check auch herausfinden, was euch noch fehlt und es aufschreiben. Ob handschriftlich oder mit dem Smartphone ist hier natürlich vollkommen egal. So ist es zum Beispiel für jeden wichtig, bestimmte Basics zu haben. Hierbei widerspreche ich aber ganz klar der Meinung, dass es Basics gibt, die jede Frau haben muss. Ich brauch in meinem Schrank keine Langarmshirts, Cardigans hingegen schon. Und wenn nun die Kauflust spontan zuschlägt, muss man sie nicht unbedingt unterdrücken, sondern kann stattdessen ein wohlüberlegtes Kleidungsstück von seiner Wunschliste kaufen (sofern sich das richtige findet selbstverständlich).



2. Abwarten oder Umtauschen. 
Manchmal probiert man etwas an und ist sich nicht zu 100% sicher. Oft lässt man sich dann von der eigenen Begleitung bequatschen und nimmt das Teil trotzdem mit, wenn der Preis stimmt. Besonders wenn es günstig ist. In solchen Situationen kann ich nur empfehlen, das Stück erst einmal im Laden zu lassen. Denn meistens stellt sich schon nach etwas Distanz oder nachdem man eine Nacht darüber geschlafen hat, das Gefühl ein, dass man das Kleidungsstück doch nicht soo unbedingt braucht.


Und auch sonst: behaltet den Bon! Und seid nicht zu stolz, dass Teil noch am nächsten Tag umzutauschen. Denn manchmal gefällt es zuhause halt doch nicht so gut wie im Laden und so erspart ihr euch den langwierigen Aufwand des Verkaufs, wo ihr meistens nur einen Bruchteil des Preises zurück bekommt. Aus diesem Grund auch immer bis zum ersten Tragen die Etiketten dran lassen. Denn selbst wenn die Umtauschfrist abgelaufen ist, hat ein Kleidungsstück mit Etikett in der Regel einen höheren Wert als ohne. Was ihr außerdem noch direkt beim Kauf beachten könnt um Fehlkäufe zu vermeiden, lest ihr in den nächsten Tipps.


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3. Passt es zu mir? 
Die beste Vorbeugung für Fehlkäufe ist es, wenn man genau weiß, was einem steht. Hierbei ist es sehr hilfreich, sich schon zuhause mit seinem Figur- und Farbtypen auseinander zu setzen, im Internet gibt es massenhaft Hilfe hierzu. Ich erkläre euch das mal am Beispiel von mir: Ich hab eine A-förmige Figur (auch „Birne“ genannt) mit einem schmalen Oberkörper und verhältnismäßig breiten Hüften. Außerdem habe ich von Natur aus rotblonde Haare und sehr helle Haut. Am besten passen Farben zu mir, die einen Kontrast zu meiner Haut- und Haarfarbe darstellen. Pink und Orangetöne hingegen verstärken entweder den rosa Unterton meiner Haut oder den Orangestich meiner Haare, deswegen stehen mir diese Farben nicht ideal. Zu meiner Figur passen am Besten Schnitte und Farben, die die untere Körperhälfte schmaler erscheinen lassen und die obere breiter. In A-Linien Kleidern seh ich schmaler und besser proportioniert aus, da sie meine Taille betonen und meine Hüfte „kaschieren“.
Worauf ich eigentlich hinaus will: Nicht jeder Trend ist für jeden gemacht. Der Skaterkleider-Trend kam mir entgegen, denn Kleider in diesem Schnitt kann ich quasi blind kaufen. Ich weiß, dass sie mir gut stehen und ich mich in ihnen wohlfühle. Doch es gibt auch immer Trends, die einem zwar gefallen, aber die einfach nicht zu der eigenen Figur oder dem Farbtyp passen (Achtung: Hiermit meine ich natürlich nichts in die Richtung, dass man keine kurzen Sachen tragen darf, wenn man nicht Größe 34 trägt oder so etwas – ich rede hier nur von Proportionen!). So sind zum Beispiel seit einiger Zeit Kleidungsstücke mit Schößchen ( auch „Peplum“ genannt) sehr beliebt. Dieser Schnitt schmeichelt geraden Figuren oder steht auch Frauen mit großer Oberweite und schmalen Hüften sehr gut, weil er wie oben beschrieben die Proportionen ausgleicht. Für mich ist dieser Trend aber nichts, denn Schößchen würden meine Hüften noch breiter erscheinen lassen. So finde ich diesen Trend zwar hübsch, habe aber beschlossen „eine Runde auszusetzen“, denn ich würde mich darin nicht so wohl fühlen. Trotzdem soll Mode vor allem Spaß machen, deswegen kann man natürlich auch die Regeln brechen und einfach tragen, worin man sich wohl fühlt, obwohl wenn es einem nicht ideal steht. So habe ich zum Beispiel vor ein paar Jahren sehr gern knalliges Pink getragen.


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4. Was ist das für ein Material?
Ein einfacher, aber nützlicher Tipp. Schaut bevor ihr etwas kauft, kurz auf die Pflegehinweise. Das Kleidungsstück kann noch so schön sein, aber wenn es in die Reinigung gehört, macht es das wahrscheinlich vom zukünftigem Lieblingsteil zum Schrankhüter. Denn wer von uns hat schon so ein Leben wie in den amerikanischen Glamourfilmen, wo die privaten Assistenten einem die Kleider aus der Reinigung abholen, während wir auf High Heels durch New York spazieren? Außerdem spart man sich beim Blick auf das Etikett die Enttäuschung, wenn man zuhause erst feststellt, dass der vermeintlich so günstige Kaschmirpullover doch nur 5% Kaschmir enthält.


5. Was zieh ich dazu an?
Meine Faustregel ist es, mir bei jedem Teil zu überlegen, ob ich bereits mindestens drei Kleidungsstücke zuhause hab, die dazu passen. Denk ich zum Beispiel: „Ah toll, da passt mein beiger Pulli perfekt zu oder die Bluse mit dem Muster und die und die Schuhe..“, dann darf es mit. Denk ich hingegen: „Da bräuchte ich halt noch eine Kette in der Farbe und eine zerrissene Jeans und Chelseaboots und eine neue Lederjacke zu..“, so ist es keine gute Kaufentscheidung.
Denn viele Fehlkäufe entstehen dadurch, dass wir nicht wissen, was wir dazu anziehen sollen und so bleibt das Teil im Schrank.



Habt ihr weitere Tipps? 
Würdet ihr gern mehr Posts zu dem Thema Shopping 
oder auch Online Shopping hier lesen?


 

36 Comments

  • vielen lieben Dank! :)
    Den Post find ich mega interessant. Ich meine, wer kennt das nicht, dass die Kleidungsstücke dann im Schrank vor sich hin liegen und nie mehr getragen werden.
    ich persönlich find das auch immer schwierig abzuschätzen. Früher, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt hab, hatte ich einen mega mini-Kleiderschrank. Jetzt wo ich einen großen hab, fällt es mir viel leichter Ordnung zu halten und auch einen Überblick zu haben, was ich besitze und also vielleicht nicht unbedingt noch drei mal brauche^^
    klar kauft man sich manche Sachen auch einfach mal so, aber gerade bei teureren Sachen wie neuen Lederschuhen oder Jacken, etc. warte ich jetzt meist noch ein bisschen und gucke, ob ich es dann eine Woche später immer noch unbedingt haben möchte :)
    Liebe Grüße
    Lea
    Lichtreflexe
    facebook

    • Ja sonst handhabe ich das auch :) Seit mein Kleiderschrank sich von einem Meter Breite auf 2,5 Meter vergrößert hat, fällt mir das Ordnung halten auch sehr leicht :D

  • Jaaaa… Ich nehm mir immer wieder vor „nur“ das zu kaufen wo ich mir sicher bin es auch zu tragen… Klappt aber leider nicht so oft ;)

    LG Ela
    ladonnaela.blogspot.de

  • Sehr hilfreicher Post :) Mein Problem ist oft, dass ich das Teil im Laden ganz cool finde, es dann mitnehme, aber aus irgendwelchen Gründe ganz lange erstmal nicht trage. :/

    Liebste Grüße,
    Rina von Adeline und Gustav

  • Huhu. der Post ist riiichtig gut!
    Ich bin auch so ein Sale-Shopperholic.. Habe mir jetzt aber folgende Regel angewöhnt: Für jedes neue Teil muss ein gleichwertiges, älteres aussortiert werden. Das schränkt meinen Shoppingwahn wirklich massiv ein :D

    Liebst,
    Anki

    • Das ist auch eine gute Idee, vor allem für diejenigen deren Kleiderschrank schon voll ist :) Bei mir ist noch recht viel Platz, deswegen handhabe ich es bisher nicht so , brauch auch noch einiges :)

  • Toller und ausführlicher Post, sehr schön geschrieben! Ich versuch auch immer nur Sachen zu kaufen wo ich genau weiß wie ich diese Kombiniere und wenn ich mir nicht sicher bin schlaf ich eine Nacht drüber.

    Lg Melanie

  • Wirklich ein sehr guter Post, denn ich mir ab und zu auch mal zu Herzen nehmen sollte :) Gerade diese Kombi-Möglichkeiten legen mich immer wieder rein..

  • Ein sehr hilfreicher Post! Ich frage mich mittlerweile auch immer ob ich das brauche, oder ob es so toll ist, dass es ich haben will. Allerdings wohl leider noch nicht genug, ich shoppe immer noch zu viel :D

    Liebe Grüße,
    Lani
    Blogged with Milk Tea

  • Sehr schöner Eintrag. Ich gehe sehr oft so vor. Meistens reicht bei mir schon die Frage „Brauch ich das?“ vollkommen aus, um weniger zu kaufen. In Sachen Material und Kombinationsmöglichkeiten bin ich sowieso total eigenwillig, sodass es schon im Vorfeld auf ein minimalstes an potentiell gegkauften Artikeln übrig bleibt! :)

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

  • Wahnsinnig toller Post! Ich habe auf meinem Blog eine Reihe namens „styling fail clothes“ gestartet, bei der ich Fehlkäufe neu style und verändere, damit sie keine Schrankleichen mehr sind.
    Auch deine Tipps habe ich in etwa so seit ein paar Monaten. Ich möchte einfach bewusster einkaufen gehen! Allerdings war ich mir noch nie so wirklich über Farb oder Figurtypen bewusst. Werde ich gleich mal googeln :)!
    Ich kann Dir zwar keinen weiteren Tipp geben aber das Buch „Ich kauf nix“, ein wahnsinnig tolles Buch!
    Liebste Grüße
    Maike
    http://www.xblondecouture.blogspot.de
    Übringens findet bei mir gade eine Blogvorstellung statt, würde mich freuen, wenn Du mitmachen würdest :)!

  • eine tolle postidee :)) ich wend auch einige davon an besonders den 1. tipp
    dadurch hat sich mein shoppingverhalten aufjedenfall verbessert !! XD
    lg ;**

  • Erst einmal möchte ich mich für deinen lieben Kommentar bedanken! Hat mich wirklich sehr gefreut. ♥
    Außerdem finde ich deinen Post richtig klasse! Wie oft ist es mir nun schon passiert, dass ich mit 23821 Tüten neuer Klamotten nach Hause kam und mich am nächsten Tag voller Ernüchterung und Unzufriedenheit Haulkrämpfe schüttelten.
    Da ich davon wirklich genug hatte, habe ich erst vor kurzem angefangen, mein Kaufverhalten zu ändern. Noch klappt es nicht 100%ig, aber es wird. Mittlerweile ist Klasse, statt Masse mein Motto beim Einkaufen und ich bin damit viel, viel glücklicher. :)
    Deine Tipps sind zudem echt toll. Sie helfen mir ganz sicher noch weiter, wenn sich mein verflixter Schweinehund mal wieder durchsetzten will. :D

    Liebste Grüße,
    Lisa von Ash Blonde

  • Dein Post ist wirklich super interessant. :)
    Ich habe vor ewigeiten mal einen ähnlichen verfasst, fange nun aber ganz neu wieder an.
    Dein Post ist wirklich super hilfreich und spannend geschrieben.

    Liebste Grüße
    Patricia

    THEVOGUEVOYAGE – Fashion adventures by Patricia Sophie Engels

  • Sehr tolle Tipps!
    Das Hinterfragen finde ich ganz wichtig, ebenfalls das man den Kassenbon aufhebt.. so kann man es zur Not wieder zurückbringen. Leider hatte ich einmal den Fall, dass als ich etwas zurückgeben wollte, die mir im Laden nur einen Gutschein geben wollten.. fand ich nicht so toll, weil ich normalweise nie in den Laden gehe :/

  • richtig tolle, nützliche Tipps! Nummer 1 trifft bei mir auch voll zu – ich kaufe selten & sparsam, weiß was ich brauche & was ich schon im Kleiderschrank hab :) Tipp Nr. 5 hingegen hätte ich vor ein paar Jahren bekommen sollen – leider kaufte ich früher oft sachen die farblich oder vom Schnitt her zu fast gar nichts passten & nach höchstens 2 mal tragen wieder aus meinem Kleiderschrank entfernt wurden..

    xx Ola
    blogdirtysecret.blogspot.com

  • damit gibst du vielen mädchen eine tolle hilfestellung. finde ich sehr gut. ich halte immer ordnung im kleiderschrank und habe wirklich kaum fehlkäufe.

  • Toller Post, danach werde ich mich richten, mein Tipp noch dazu, wenn ich dann aber wirklich was kaufe was ich unbedingt brauche, dann nehme ich meine Karte von Lyoness da gibt es meistens ein paar Prozent zurück, die ist fast überall gültig und gratis :)

    Lg, Claudia

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