Canon 6D Mark II | Die perfekte Bloggerkamera?

[Anzeige / Werbelinks] Mein Equipment: Diese Kamera nutze ich für meine Fotos

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Wenn eine Frage mir oft gestellt wird, dann ist es die welche Kamera ich für meine Instagram Fotos verwende. Seit Weihnachten 2017 benutze ich die Canon 6D Mark II mit dem passenden 50mm 1.8 Objektiv für alle meine Fotos. Die Frage, welche Kamera soll ich mir als Blogger kaufen, ist nie leicht. Deswegen ist diese Seite dafür da, dich in meine Überlegungen miteinzubeziehen. Lohnt sich eine Vollformatkamera für Influencer? Was sind die Vorteile und Nachteile? Welche günstigere Alternative würde ich empfehlen und welches Equipment steht auf meiner Wunschliste? All diese Fragen werden hier beantwortet.

Wichtig: Alle hier erwähnten und verlinkten Produkte habe ich selbst bezahlt. Dieser Beitrag enthält jedoch Werbelinks. Nutzt du einen dieser Links, bezahlst du nicht mehr, ich erhalte aber eine kleine Provision.

Meine Kameravorgeschichte

Ich hatte das große Glück, schon früh in den Genuss meiner ersten Spiegelreflexkamera zu kommen, da mein Vater unter anderem als Fotograf arbeitet. Kaufte er sich eine neue Kamera, durfte ich sein altes Modell nutzen. So bekam ich mit 15 die Canon 350D, die ich einige Jahre später gegen die Canon 450D eintauschte. Während ich mit meiner ersten Spiegelreflexkamera mehr ohne System vor mich hin knipste, lernte ich mit der 450D das Fotografieren und schoss Tausende Blogfotos. Leider zerbrach 2017 von einer auf die andere Aufnahme der Spiegel – eine Verschleißerscheinung, schließlich wurde die Kamera viele Jahre begeistert benutzt. Glück im Unglück war, dass mein Vater kurze Zeit später auf Vollformat umstieg und ich übergangsweise seine alte Canon 7D verwenden konnte. Da ich zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass Social Media und Fotografie für mich mehr sein konnte als nur ein brotloses Hobby, entschloss ich mich nach monatelangem Überlegen, ebenfalls in eine Vollformatkamera (die Canon 6D Mark II) zu investieren.

Vollformatkamera für Blogger Canon 6D Mark II

Die Canon 6D Mark II / Meine Erfahrungen

Die Canon 6D Mark II ist 2017 erschienen und kostete zur Einführung stolze 2 100€ (nur das Gehäuse, ohne Objektive). Wie man an dem „Mark II“ erkennen kann, ist diese Kamera der Nachfolger der Canon 6D, die es schon seit 2013 gilt. Beide Kameras gelten als sehr günstige Vollformatkameras für ambitionierte Hobbyfotografen (Bei Vollformatkameras kann man schon mal gut und gerne 5 000-10 000€ auf den Tisch legen). Ich habe meine Kamera 2017 kurz vor Weihnachten für 1700€ inklusive dem 50mm 1.8 Objektiv gekauft. Kleiner Tipp: Vor Weihnachten gibt es auch bei Kameras oft sehr gute Angebote! Inzwischen kostet das Gehäuse bei Amazon „nur“ noch ca. 1 500€. Letztendlich habe ich mich für diese Kamera entschieden, da ich eine Vollformatkamera für unter 2 000€ kaufen wollte, die außerdem moderne Features wie ein klappbares Touchdisplay und einer einfachen Verbindbarkeit zwischen Kamera und Handy (per Wlan, NFC und Bluetooth) beinhält. Allein wegen dem letzten Punkt war für mich sowohl die alte Canon 6D, die noch günstiger zu haben ist, sowie eine gebrauchte Canon 5D Mark III (die hat mein Vater) aus dem Rennen. Heute, mehr als ein Jahr später bin ich immer noch super glücklich mit dieser Entscheidung und lieebe die Bilder, die die Kamera macht!

Einmal Canon, immer Canon?

Nachdem alle meine bisherigen Kameras von der Marke Canon waren, lag es nah, wieder eine Kamera von Canon zu wählen. Aber nicht nur aus bloßer Gewohnheit – deswegen habe ich auch sorgsam Canons Produkte mit denen von Nikon und Sony verglichen. Letztendlich hat mich aber auch überzeugt, dass Canon im Bereich der Spiegelreflexkameras seit mehr als 15 Jahren unbestrittener Marktführer ist. Das bedeutet auch, dass es für Canon Produkte den größten Gebrauchtmarkt gibt (Hallo, günstige Objektive!) und auch was Tutorials oder Problembehandlungen angeht, wird man Canon Produkten im Internet eher fündig als bei Nischenmarken.

Vollformatkamera für Blogger Canon 6D Mark II

Was ist eine Vollformatkamera?

Vollformat, Mittelformat oder Kleinbild beziehen sich auf die Größe des Sensors der Kamera. Ein Vollformatsensor ist 24 x 36mm groß und hat damit die gleiche Größe wie das sogenannte „Kleinbild“ zu Zeiten der analogen Fotografie. Die meisten Digital und Spiegelreflexkameras haben aber heute einen deutlich kleineren Sensor, da diese einfach deutlich erschwinglicher sind. Deswegen bürgerte sich der Name Vollformatsensor schnell ein, als die ersten digitalen Kameras mit Sensoren in Kleinbildgröße verkauft wurden. Inzwischen gibt es jedoch noch größere Sensoren (Mittelformat genannt), weswegen Vollformatsensoren nun auch Kleinbildsensoren genannt werden. Ein bisschen verwirrend, nicht wahr? Was sind denn nun die Vorteile einer Vollformatkamera?

Die Vorteile von Vollformatkameras

Stark vereinfacht gesagt: Desto größer der Sensor, desto besser ist das Bild. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, die die Qualität des Bildes beeinflussen wie das verwendete Objektiv, die Qualität des Sensors, das Motiv oder die Fähigkeiten des Fotografen. Bei einem größeren Sensor hat aber jeder Pixel mehr Platz zur Verfügung, was dazu führt, dass diese auch mehr Licht einfangen können. So kann man auch bei einer hohen ISO-Einstellungen ohne störendes Bildrauschen fotografieren. Außerdem kann man so mit kürzeren Verschlusszeiten arbeiten (wichtig, wenn man schnelle Bewegungen einfangen will) oder auch bei schlechten Lichtverhältnissen rausch- und wackelfreie Bilder machen. Letztlich zeichnet Vollformatkameras noch aus, dass sie einen geringeren Schärfentiefebereich aufweisen. Falls du dich jetzt fragst: Was ist eine geringe Schärfentiefe? So kann ich dir sagen, dass dieser Begriff einfach nur beschreibt, dass ein Teil eines Bildes scharf ist und ein anderer Teil unscharf. So wie auf den Fotos in diesem Beitrag die Kamera scharf ist und der Hintergrund verschwommen, bzw. unscharf erscheint. Diesen (meiner Meinung nach wunderschönen Effekt) kann man mit einer Vollformatkamera besonders gut erzielen.

Spiegelreflexkameras gebraucht oder neu kaufen?

Bis auf die Canon 6D Mark II habe ich bisher alle Kameras „gebraucht“ in Betrieb genommen. Gerade wenn das Budget nicht unbegrenzt ist, spricht auch definitiv nichts dagegen – sofern man sich gut genug mit Kameras auskennt und im Idealfall bei einem zuverlässigen Gebrauchtwarenhändler kauft. In der Preisklasse dieser Vollformatkamera wollte ich aber lieber auf Nummer sicher gehen, zudem war sie ja im gleichen Jahr erst auf den Markt gekommen. 2 Jahre Garantie sind bei einem Kaufpreis über 1000€ auf jeden Fall nicht zu verachten…

Vollformatkamera für Blogger Canon 6D Mark II

„Schwächen“ meiner Kamera

Obwohl ich (als Noch-Studentin) den Preis meiner Kamera schon als sehr hoch empfinde, ist die Canon 6D Mark II keine Highend-Kamera. Professionelle Fotografen dürften beispielsweise den zweiten SD-Karten Slot vermissen, auch bietet die Kamera kein Ultra-HD-Video an, sondern „nur“ Full HD. Es wird außerdem kritisiert, dass die 45 Fokusfelder alle eher zentral liegen. Ich muss aber sagen, dass ich in den letzten 14 Monaten noch nicht an die Grenzen der 6D II gekommen bin und nicht damit rechne, dass das noch passiert. Ganz große Kamera Liebe!

Canon 6D Mark II – günstigere Alternativen?

Falls ihr gerade auf der Suche nach einer neuen Kamera seid, aber die Canon 6D einfach zu teuer ist, kann ich euch diese beiden Alternativen ans Herz legen:

Alternative für unter 500 Euro:

Canon Eos 200D

Alternative für unter 700 Euro:

Canon Eos 800D


Vollformatkamera für Blogger Canon 6D Mark II

Das Canon 50mm 1.8 STM Objektiv

Mein absolutes Lieblingsobjektiv ist gerade das Canon 50mm 1.8 STM. Kein Wunder, denn es ist eines der beliebtesten Kameraobjektive überhaupt und kostet dabei nur um die 100€! Auf der Vollformatkamera gleicht die Brennweite von 50mm sehr stark der normalen Perspektive, die wir sehen. Die kleine Blendenzahl von minimal 1,8 ermöglicht dazu einen wunderschönen unscharfen Hintergrund. Der ultraschnelle und extrem leise Fokus ist auch beim Filmen eine große Freude. Mit diesem Objektiv kann man wirklich nichts falsch machen!

Der Vorteil von Festbrennweiten

Als Festbrennweite bezeichnet man Objektive, mit denen man nicht zoomen kann. Sie haben nur eine einzige feste Brennweite – in diesem Fall 50mm. Zoomobjektive erkennst du daran, dass ein Brennweitenbereich angegeben ist (z.B. 70-200mm). Also warum kauft man sich Objektive mit denen man nicht zoomen kann, obwohl man sich so weniger bewegen muss? Die Antwort ist, dass Festbrennweiten wie das 50mm 1.8 in der Regel lichtstärker und kostengünstiger sind. Wirklich gute Zoomobjektive, die Bilder in einer hohen Qualität produzieren und noch dazu einen top Autofokus haben, sind leider in der Regel sehr teuer!


Mein Kamerazubehör

Kameratasche

Aktuell benutze ich immer diese Kameratasche um meine Canon 6D Mark II zu transportieren. Diese Tasche lässt sich super gut in Taschen und Rucksäcken verstauen, da sie so kompakt ist und bietet trotzdem Platz für mehrere Objekte und den sonstigen Krimskrams, den ich immer mitschleppe.

Speicher (SD Karten und externe Festplatte)

Mit der Zeit habe ich so einige Speicherkarten angesammelt. Am Liebsten verwende ich aktuell die 32 oder 64GB SD Karten von Sandisk.

Stativ

Mein Hauptstativ hat mein Vater mal auf dem Flohmarkt gekauft. Letztes Weihnachten habe ich mir dann noch ein neues Stativ mit Auslegearm gewünscht, damit ich auch von oben fotografieren und filmen kann.

Handyhalterung für Insta Stories

Ein weiteres sehr praktisches Weihnachtsgeschenk war meine Schwanenhals Smartphone Halterung, die ich fast täglich benutze um meine Insta Stories zu filmen.


Meine Wunschliste

Auch wenn ich mit meiner Kameraausrüstung aktuell super zufrieden bin, gibt es natürlich immer den ein oder anderen Wunsch, mit dem ich gerne mein Equipment ergänzen würde. Folgende Produkte stehen gerade hoch im Kurs:

Das Sigma Art 35mm 1.4 Objektiv für Weitwinkel Aufnahmen

Die Canon Eos 200D als erschwingliche Zweitkamera für Videos

Ein Richtmikrofon von Rode zum Filmen